Hund des Monats

In dieser Rubrik möchte ich Hunde aus der Hundeschule, Tierschutzhunde oder Vierbeiner, mit denen mich etwas Besonderes verbindet vorstellen.

Zum Vergrößern Fotos bitte anklicken.

Augusthund Hrubesch

Hrubesch
Hrubesch - Hovawart

Wenn man Hrubesch zum ersten Mal sieht, kommen einem sofort spezielle Worte in den Sinn: groß, schön, imposant, flauschig. Darüber hinaus hat er einen eher ruhigen Charakter; nur hin und wieder lässt er noch den "jungen Wilden" heraushängen. Hrubesch ist - und da fällt mir kein besseres Wort ein - cool. Nur beim Spielen vergisst er ab und zu seine gute Erziehung und wird ein bisschen grobmotorisch :-). In der Hundeschule arbeitet Hrubesch immer motiviert mit, außer, es ist zu heiß - dann kann er auch mal streiken.

Wie sein Namensgeber hat auch er eine Vorliebe für Bälle, egal, ob er sie sucht, mit ihnen spielt oder auf ihnen draufsitzt.

Name:

Hrubesch

Alter:

2 Jahre

Rasse:

Hovawart

Ich lebe bei:

Gaby und Karl-Heinz

Ich besuche die Hundeschule seit:

2019

Gaby schreibt über Hrubesch:

Ende April 2019 stürmte, im Alter von 8 Wochen, Dooley Wilson von den Angelfranken, genannt „Hrubesch“, ungebremst in unser Leben. Er rannte von Anfang an alle Barrikaden nieder. Sein überschäumendes Temperament in einigermaßen ruhige Bahnen zu lenken war keine leichte Aufgabe. Hilfreich dabei war sein ausgeprägter Spieltrieb, insbesondere seine Vorliebe für Bälle. Je nach Größe steht bzw. sitzt er darauf oder fängt sie geschickt im Flug. Darüber hinaus besuchen wir mit ihm die Hundeschule seit er bei uns eingezogen ist. Seiner Kletterleidenschaft darf er während der Sommerzeit in Degilitikursen nachkommen und sein feines Näschen beim wöchentlichen Mantrailing unter Beweis stellen.
Ab und zu durchlebt er noch kurze pubertäre Phasen, in denen er unsere Ansagen ignoriert und allem hinterherrennt, was sich von ihm fortbewegt. Allerdings nie so weit, dass er uns dabei ganz aus den Augen verliert. Manchmal lässt er sich sogar mit dem Zauberwort „spielen“ zur sofortigen Umkehr überreden.
Ansonsten hat sich Hrubesch zu einem freundlichen und ausgeglichenen Hund entwickelt, was nicht unbedingt zu erwarten war, denn nach unserem Eindruck bei der Züchterin war er die größte „Wildsau“ im Wurf. Inzwischen liegt er zu Hause gerne im Garten oder Wintergarten und beobachtet, was auf der Straße so vor sich geht. Dabei verhält er sich (Hovawart-untypisch) völlig ruhig und bleibt von den meisten Passanten unbemerkt.
Er ist verträglich mit allen Menschen und (fast) allen Hunden, was uns relativ entspannte Spaziergänge beschert. 
Hrubesch ist ein toller Hund geworden. Wir sind überglücklich mit ihm und er hoffentlich auch mit uns.

Hrubesch kann:

  • alle Grundkommandos
  • super auf und über Hindernisse gehen
  • suchen

Hrubesch mag:

  • Ballspiele
  • Geschicklichkeitsübungen
  • Spaziergänge

Hrubesch mag überhaupt nicht:

  • Staubsauger
  • gebürstet werden
  • lange an der Leine laufen

Hrubesch's beste Kumpel sind:

  • Bretone Charlie

Julihund Levi

Levi
Levi - Mischling

Daniela hat Levi so treffend beschrieben, da kann ich gar nicht mehr viel hinzufügen. ;)

Der schöne Levi kann für einen Trainer manchmal eine harte Nuss sein. Wenn er motiviert ist, arbeitet er super mit, erfüllt alle Aufgaben und macht einem viel Freude. Aber manchmal geht seine Nase mit ihm durch und er vertieft sich so in seine Geruchswelt, dass man ihn mit viel Überzeugungskraft wieder in den Trainingsmodus holen muss. ;)

Die Hunde-Damenwelt zieht Levi magisch an, zu ihnen ist er charmant und aufmerksam. Die vierbeinigen Herren hingegen könnten seiner Meinung nach getrost zu Hause bleiben...

Levi ist ein sehr liebenswerter Vierbeiner mit eigenem Kopf und genau das macht ihn so interessant - vielleicht sehen das die Hundemädels ja genauso.

Name:

Levi

Alter:

3 Jahre

Rasse:

Mischling

Ich lebe bei:

Daniela und Stephan

Ich besuche die Hundeschule seit:

2019

Daniela schreibt über Levi:

Levi zog im Januar 2019 bei uns ein. Er stammt aus Griechenland und war damals ungefähr 6 Monate alt. Seine Rasse war uns nicht bekannt; “eventuell ein Labrador Mischling” stand in seiner Beschreibung. Er sah aus wie ein Jagdhund, was sich auch bald sehr deutlich zeigte.

Ich hatte da so meine Vorstellungen:

Lange Spaziergänge durch Wald und Feld, der treue Hund läuft brav (ohne Leine) an meiner Seite. Mensch und Hund genießen das Leben. Ab und an fliegt der Futterbeutel und der Wauwau bringt ihn postwendend zurück. Zu Hause wird gespielt und anschließend ruhen sich Hund und Frauchen zusammen auf der Couch aus.

Die Realität sah etwas anders aus:

Einmal nicht aufgepasst in Wald und Feld, reißt dich der Hund an der Schleppleine von den Beinen, weil er ein Reh oder einen Hasen gesehen hat. Dies hat sich aber mittlerweile sehr verbessert. "Den Futterbeutel kannst du dir sonstwo hin stecken!" meinte Levi: “Im Garten sehr gerne aber im Wald doch nicht, da gibts Tiere die sind viel spannender.” Mittlerweile kann er ihn zumindest eine Zeit lang durch den Wald tragen. Der Rückruf an der Schleppleine klappt auch, aber nur ohne Ablenkung. Wir bleiben dran!

Lediglich der Teil mit Zuhause trifft zu. Levi ist absolut ruhig und entspannt macht nichts kaputt, (Er hat nur einmal das Wohnzimmer umdekoriert als er noch klein war), bellt fast nie, ist immer freundlich, freut sich über Besuch, apportiert, liebt Suchspiele und seine Quietschies und kuschelt gerne auf dem Sofa.

Die Hundeschule ist das Highlight der Woche! Er ist kaum noch zu bändigen, wenn wir dienstags zusammen ins Dorf gehen. Er arbeitet auch super mit, aber erst wenn er einmal komplett den gesamten Rasen abgeschnüffelt hat und mindestens 5 Mal das Bein heben konnte. Das dauert in der Regel eine halbe Stunde, aber dann ist er voll da.

Levi kann, wenn er will, aber auch eben nur dann. Er hat seinen eigenen Kopf und das ist auch gut so. Wir lieben ihn so wie er ist und so soll er auch bleiben.

Levi kann:

  • Grundkommandos
  • Pfötchen geben
  • Winken
  • Türen aufmachen
  • Küsschen geben
  • manchmal toll an der Leine laufen ;)
  • apportieren

Levi mag:

  • lange Spaziergänge
  • Suchspiele
  • seinen Schnüffelteppich
  • nach einem Regenspaziergang mit dem Handtuch abgerubbelt werden
  • im Garten liegen und Mauselöcher beobachten
  • auf der Couch kuscheln

Levi mag überhaupt nicht:

  • unangeleinte stürmische Hunde
  • Autofahren
  • den Staubsauger
  • laute Geräusche
  • Dunkelheit

Levis beste Kumpel sind:

  • Luna und Trine (eigentlich mag er alle Hundedamen auch wenn sie ihn nicht mögen)
  • Hundemänner findet er meistens doof bis schrecklich

In Memoriam Rufus

Rufus

Zum dritten Mal innerhalb kurzer Zeit schreibe ich einen Nachruf und dieser fällt mir besonders schwer.

Wenn ich an Rufus denke, sehe ich einen wunderschönen, selbstbewussten Hund vor mir, der mit seinem Zweibeiner ein wirklich starkes Team gebildet hat. Mit seinem plötzlichen Tod konnte niemand rechnen, Rufus war erst zwei Jahre alt. Wenn so etwas passiert, leidet man mit dem Herrchen oder Frauchen mit. Niemand, der sein Tier liebt, bleibt in dieser  Situation unberührt. Unsere Vierbeiner machen es uns nicht immer leicht, sie strapazieren mitunter unser Nervenkostüm und stellen uns vor allerhand Herausforderungen. Aber sie sind Familienmitglieder und wenn sie gehen, fehlen sie uns unendlich.

In Memoriam Balou

Balou

Wenige Wochen nach Donna mussten wir in der Hundeschule Abschied von Balou nehmen. Er war ein Powerpaket unter den Mantrailern und seine plötzliche Krankheit, der er zum Schluss nichts mehr entgegensetzen konnte, hat uns alle tief betroffen gemacht. In der Samstagsgruppe verbringen wir und die Hunde viel Zeit miteinander, man freut sich über Erfolge im Training und lernt viel über die einzelnen Hund-Mensch-Teams. Wir teilen die kleinen und großen Hundehalter-Sorgen und das schweißt zusammen. Balou hatte hier viele Freunde und wir werden ihn nie vergessen.

In Memoriam Donna

Donna

Donna ist gegangen. Bis fast zum Schluss hat sie sich ihre Lebensfreude und ihren Sinn für Späße bewahrt. Wir sind sehr traurig und vermissen sie schmerzlich. Wir hoffen sehr, dass wir irgendwann nicht mehr an die letzten schwierigen Tage denken, sondern uns an die schönen Dinge mit ihr erinnern:

Die wunderbaren Jahre mit ihrer Adoptivmama Laska

Ihre Begeisterung beim Mantrailing

Die pure Lebensfreude, wenn sie mit einem Spielzeug durch den Garten flitzte

Ihre Tauschgeschäfte - für ein Leckerli brachte sie alles, von der Fernbedienung über den Autoschlüssel, die Zeitung, Hausschuhe, Kugelschreiber, Sitzkissen, Altpapier...

Ihre uneingeschränkte Zuneigung gegenüber allen Familienmitgliedern

Ihre manchmal unheimliche Klugheit

Die schönsten Hundeaugen der Welt

Die vielen Tricks, die sie beherrschte und ihre Freude am Lernen

 

Sechzehn Jahre lang war sie an unserer Seite, sie hat die sprichwörtlichen guten und schlechten Tage mit uns geteilt und dafür sind wir sehr dankbar.

Märzhund Rudy

Rudy
Rudy - Rauhaardackel Standard

Der Märzhund kommt spät, aber er kommt ;-)

Dafür kann natürlich der gute Rudy gar nix, es liegt eher daran, dass die Zweibeiner sich so oft mit neuen Verordnungen und Allgemeinverfügungen herumschlagen müssen, dass andere Dinge auf der Strecke bleiben.

Aber nun zu Rudy:

Ich mag Dackel sehr gerne, auch oder gerade weil sie nicht so oft in der Hundeschule auftauchen. Man sagt ihnen oft Sturheit nach, aber das kann ich so nicht bestätigen. Ja, sie haben ihren eigenen Kopf, aber wenn man ihnen die richtigen Trainingsbedingungen anbietet (z.B. eine Decke für den kalten Dackelpopo) und für die entsprechende Motivationslage sorgt, arbeiten sie sehr gerne mit und zeigen - wie Rudy - ein sehr charmantes Wesen. Rudys Anwesenheit in der Freitagsgruppe erhöht auf jeden Fall den Spaßfaktor; und das nicht nur, weil auch er mich offensichtlich gerne leiden mag. Er ist eben ein echter Charakterkopf und bringt uns außerdem immer zum Lachen. Das ist in den heutigen Zeiten eine Menge wert.

Name:

Rudy

Alter:

1 Jahr

Rasse:

Rauhaardackel Standard

Ich lebe bei:

Marie

Ich besuche die Hundeschule seit:

2020

Marie schreibt über Rudy:

Ich bin mit einem Rauhaardackel groß geworden, und als wir ihn mit 16,5 Jahren gehen lassen mussten, war mir klar, dass ich, wenn die Zeit reif ist, nochmal einen solchen Sturkopf als Familienmitglied haben möchte. Rudy war ein Glücksfund. Anfangs war es für mich, bedingt durch die Pandemie, nicht immer leicht mit den neuen Welpenideen umzugehen, weshalb Rudys menschliche Großeltern eine Riesenhilfe waren. Rudy liebt das „Rudel“, bestehend aus „Oma+Opa“, seinem Katerbruder und seinen menschlichen Tanten/Onkel und Cousins.

Von Anfang an schläft Rudy in seiner Box, die auch bei Autofahrten seinen Rückzugsort bildet und wo er sich wohl fühlt. Mittlerweile ist sein erster Gang nach dem Abendspaziergang das Bett, wo er „anschlafen“ darf und ich ihn dann in seine Box bringe. Gerne hüpft er auch aufs Sofa, dreht sich auf den Rücken und träumt was das Zeug hält.

Durch die Hundeschule haben wir unsere Beziehung sehr gestärkt und gegenseitiges Vertrauen aufgebaut, auch Verblüffung meinerseits, wie konzentriert er sein kann und wie gut er sich mit den großen Hunden versteht.

Er freut sich eigentlich über jeden anderen Hund, er liebt es zu spielen und gestreichelt zu werden, dennoch gibt es auch Hunde, vor denen er Angst hat und das dann auch laut kundtun muss. Dackel eben :D

Rudys Jagdinstinkt ist sehr gut ausgeprägt, wodurch er nach drei „Ich geh nur mal kurz den Hasen/das Reh/… suchen, bis später dann“-Versuchen nur noch an der 15m-Schleppleine frei laufen darf. Auch muss er verstehen lernen, dass er sich bei der Begrüßung nicht immer groß machen muss und hochspringen soll, wobei das eher an der mangelnden Konsequenz seitens der Menschen liegt.

Auch bei Rudys „Tante“ hat er schon sein eigenes Bett und alle freuen sich, wenn er zu Besuch kommt, wobei immer erst er vor allen anderen begrüßt wird. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten durch die allgemeine Pandemiesituation, kann ich mir den kleinen Kerl nicht mehr wegdenken und bin froh, dass er nun unseren Alltag schon fast 1 Jahr mit seinem sonnigen, witzigen und klugen Gemüt bereichert.

Rudy kann:

  • seine Ohren auf Durchzug stellen bzw. Kommandos hinterfragen
  • Grundkommandos
  • Pfötchen und Laut geben (an dem Leise arbeiten wir...)

Rudy mag:

  • mit Mensch und Tier spielen
  • Fährten und seinem Seil/Ball hinterher rennen
  • Den Staubsauger und besonders den Staubwedel

Rudy mag überhaupt nicht:

  • Wenn man auf ihn zustürmt
  • Wenn andere Tiere an sein Futter wollen
  • Kälte

Rudys beste Kumpel sind:

  • Jack
  • Sherlock, Anouk, Merle, Wasko

Februarhund Tobi

Tobi
Tobi - Mischling

Tobi ist unter den Minis in der Piccologruppe der "Große".  

Hätte er längere Beine, wäre er in einer anderen Klasse gelandet ;-), dabei fühlt er sich in der Mittwochsgruppe pudel- äh terrierwohl. Tobi ist eine interessante Mischung, mit seinem Augenaufschlag wickelt er nicht nur die Vierbeiner um den Finger; nur ab und zu geht beim Spielen sein Temperament mit ihm durch und es braucht dann eine Mila, die ihm mal wieder den Hundeknigge erklärt. Tobi und Tanja sind in den letzten Monaten ein echtes Dreamteam geworden, beide haben Spaß am Training und sind mit Begeisterung dabei.

Name:

Tobi

Alter:

ca. 5 Jahre

Rasse:

Mischling

Ich lebe bei:

Tanja und Andreas

Ich besuche die Hundeschule seit:

November 2019

Tanja schreibt über Tobi:

Wir waren ca. 1 Jahr lang Gassigänger im Tierheim Kirn als uns Tobi für einen Spaziergang anvertraut wurde. Wir waren von seinem recht ruhigen und ausgeglichenen Wesen total begeistert. Nach mehreren Besuchen und gemeinsamen Sparziergängen, hatten wir uns dann endgültig in ihn verliebt. Somit zog er im August 2019 bei uns ein.

Da wir bisher noch keinen Hund hatten, war am Anfang alles neu und ungewohnt für uns. Tobi überraschte uns jedoch positiv. Er war bereits stubenrein, machte nichts kaputt, rannte nicht über Tische und Bänke und konnte auch bereits alleine zu Hause bleiben. In den ersten drei Wochen hatte er erstaunlicherweise nicht ein einziges Mal gebellt. Wir dachten schon er könnte überhaupt nicht bellen. Gelegentlich schnarcht Tobi, damit bringt er uns immer zum Lachen.

Tobi hat unser Leben zum Positiven verändert. Er ist stets gut gelaunt. Den Menschen und seinen Artgenossen begegnet er immer freundlich und aufgeschlossen. Besonders genießen wir unsere gemeinsamen Wanderungen auf den nahegelegenen Traumschleifen und natürlich auch das Relaxen danach. Er liebt es über die Wiesen zu springen und buddelt mit Begeisterung Löcher.

Im Herbst 2019 hatte ich mich dazu entschlossen mit ihm eine Hundeschule zu besuchen, da wir Beide noch vieles lernen möchten. Wir haben bei Heike schon wichtige Dinge für unsere Alltagsbewältigung gelernt und freuen uns jede Woche auf Neues. Am Rückruf müssen wir noch arbeiten. Tobi ist meistens problemlos für alle Trainingsaufgaben und Kunststücke zu begeistern. Er macht hervorragend mit und lernt sehr schnell.

Heike, wir fühlen uns bei Dir gut aufgehoben! Du hast immer hervorragende Tipps und Ratschläge für uns. Vielen Dank dafür.

Wir haben unsere Entscheidung, einen Hund aus dem Tierheim/-schutz bei uns aufzunehmen nie bereut. Im Gegenteil dort gibt es auch tolle Hunde.

Tobi ist unser Traumhund und wir sind total glücklich mit ihm.

Tobi kann:

  • Grundkommandos
  • Pfote geben
  • Futterbeutel apportieren
  • bei Kommando "Peng" auf die Seite legen
  • Männchen machen

Tobi mag:

  • alle Futtersorten (total verfressen)
  • Jagd- und Schnüffelspiele
  • Kuscheln

Tobi mag überhaupt nicht:

  • Sturm mit Starkregen
  • Gewitter
  • Schüsse
  • Zuknallen von Türen

Tobis beste Kumpel sind:

  • Luna
  • alle aus der Hundeschulgruppe

Dezemberhund Mila

Mila
Mila - Shih Tzu-Yorkie Mischling
Auf den ersten Blick sieht Mila aus, als könnte sie kein Wässerchen trüben - dabei hat sie es faustdick hinter den Ohren.

Hinter ihrem goldigen Aussehen versteckt sich eine starke Persönlichkeit. Das wissen auch ihre vierbeinigen Klassenkameraden, mit denen sie in der Piccolostunde zusammen trainiert, sehr gut; und Neulinge, die frisch in die Gruppe kommen, merken sehr schnell, dass Mila sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt :-)

Name:

Mila

Alter:

2 Jahre

Rasse:

Shih Tzu-Yorkie Mischling

Ich lebe bei:

Daniela

Ich besuche die Hundeschule seit:

2018

Daniela schreibt über Mila:

Als Mila im Oktober 2018 mit 10 Wochen zu mir kam, war es anfangs sehr komisch für mich, da ich kurze Zeit vorher meine erste Hündin verloren hatte. Aber durch Milas tolle und liebevolle Art änderte sich das schnell und wir wurden ein Herz und eine Seele.
Auch durch die Hundeschule sind wir mehr zusammengewachsen,es tut uns beiden total gut.
Als Welpe hatte Mila ganz viel Freude und Spaß daran, Zeitungen und Taschentücher kaputt zu reißen, gut - das zählt auch heute noch zu ihren Hobbies.
Mila ist ein total verspielter Hund, sie liebt es zu Hause Chaos mit ihren Spielsachen zu verbreiten oder sie bringt sie mir, damit wir gemeinsam damit spielen.
Mila liebt andere Hunde sehr,sie freut sich über jeden, den sie sieht und neu kennen lernt. Nur manchmal kennt sie ihre Grenzen nicht, da sie von sich überzeugt ist, dass sie ein Rottweiler ist, zumindest die Größe eines hat.
Außerdem hat Mila einen ganz großen Dickkopf, so kann es auch mal passieren, dass sie in der Hundeschule keine Lust mehr hat ihre Übungen zu machen.
Gerne liegt sie zu Hause am Fenster und beobachtet all die Hunde, die am Haus vorbei gehen und das sind sehr viele.
Zu Hause lässt sie mich nicht aus den Augen! Sie sucht immer meine Nähe.
Es war vor 2 Jahren die absolut richtige Entscheidung, so kurz nach dem Tod von Saja, Mila bei mir einziehen zu lassen. Sie hat mir sehr viel Kraft gegeben in dieser schweren Zeit.
Ich bin einfach nur glücklich und Dankbar für meinen Wirbelwind.

Mila kann:

  • Grundkommandos
  • Five
  • Pfötchen geben

Mila mag:

  • Spaziergänge
  • spielen
  • toben
  • Leckerlies

Mila mag überhaupt nicht:

  • Putzlappen

Milas beste Kumpel sind:

  • Rocky, Merlin und in der Hundeschule Timmy

Novemberhund Yoda

Yoda
Yoda - Goldendoodle

Ich muss gestehen, dass Yoda - rein äußerlich - nicht unbedingt in mein Beuteschema fällt. Er ist zugegebenermaßen eine sehr imposante Erscheinung und wird vermutlich jeden Samstag mit Perwoll gewaschen. :-)

Aber was wirklich zählt, ist sein wunderbarer Charakter. Yoda begegnet allem und jedem freundlich und aufgeschlossen, ist aber dabei überhaupt nicht aufdringlich, sondern kann sich durchaus auch vornehm zurückhalten. Zusammen mit Martin bildet er ein tolles Team, allerdings muss ich Herrchens Ehrgeiz manchmal ein bisschen bremsen. Yoda lernt alles sehr schnell, ist aber eben  immer noch ein temperamentvoller Jungspund, dem man den ein oder anderen Fehler auch mal verzeihen kann.

Name:

Yoda

Alter:

2 Jahre

Rasse:

Goldendoodle

Ich lebe bei:

Daniela und Martin

Ich besuche die Hundeschule seit:

2018

Martin schreibt über Yoda:

2018 war es soweit, nach jahrelangen Überlegungen stimmten im Sommer 2018 alle Bedingungen für unseren ersten Familienhund. Die Kinder waren alt genug und wir hatten durch eine Berufliche Veränderung auch ausreichend Zeit für einen Welpen. Nach langer Suche im Internet wurden wir bei einem Züchter 220km entfernt fündig. Kurz drauf waren wir auch schon mit der ganzen Familie unterwegs nach Norden. Nachdem wir uns alle Welpen angeschaut hatten, fiel die Entscheidung auf einen kleinen, ein wenig moppeligen aber super gechillten Rüden. Auf der Heimfahrt mussten wir uns nur noch auf einen Namen einigen und da unser Papa endlich männliche Unterstützung erhält durfte er auch den Namen aussuchen. Als Star Wars Fan fiel die Wahl auf Yoda. Aber bevor wir unseren kleinen weißen Fellknäul abholen konnte ging es erstmal zum Familienurlaub nach Bulgarien. Am Rückreisetag, der morgens um 4Uhr losging, machten wir uns alle Mann nachmittags auf die 220km zu unserem Yoda. Wir waren alle super begeistert wie problemlos sich die Rückfahrt gestaltet, aber 10km vor Hennweiler kam es dann doch noch zu einem kleinen Zwischenfall. Zuhause angekommen, durfte  Yoda sein neues Zuhause erkunden bevor es dann in seine vorbereitete Kiste zum Schlafen ging. Die erste Nacht war für alle Beteiligten sehr kurz aber es legte den Grundstein unseres weiteren Zusammenseins. Yoda lebte sich sehr schnell ein und hatte immer viel Spaß beim Erlernen der ersten Kommandos.  Damit der Super Start auch weitergehen sollte, haben wir uns nach einer Hundeschule umgesehen und sind bei Heike fündig geworden. Angefangen mit den Welpenstunden, die für alle immer ein Highlight waren, haben wir sehr viel gelernt und nicht nur der Hund. Es ging weiter mit der Vorbereitung zum Hundeführerschein, diesen wollen wir in 2021 auch endlich ablegen. Yoda ist mit allen, egal ob Mensch, Hund oder anderen Tieren, immer freundlich und aufgeschlossen. Wir haben jeden einzeln Tag Spaß mit unserem Yoda und wir würden ihn für kein Geld der Welt wieder hergeben. Prädikat Traumhund.

Yoda kann:

  • Grundkommandos
  • Pfote geben
  • super bei Fuß gehen

Yoda mag:

  • mit seinen Freunden spielen
  • Schnüffelspiele
  • Sachen holen

Yoda mag überhaupt nicht:

  • den Staubsauger
  • laute metallische Geräusche

Yodas beste Kumpel sind:

  • Verdi, Oskar und Joy

Oktoberhund Nico

Nico
Nico - Mischling

Gelegentlich kommt es vor, dass ein Hund, der zum ersten Mal in die Hundestunde kommt, gemischte Gefühle in mir hervorruft. Als ich Viviane und Nico kennenlernte, hatte ich zuerst echte Bedenken. Für ein solches "Hundepowerpaket" hätte ich mir erfahrenere Zweibeiner gewünscht. Doch Viviane, ihre Schwester und Nico belehrten mich eines Besseren. Selten habe ich engagiertere und umsichtigere Hundehalter erlebt. Alles, was wir besprachen, wurde genauso umgesetzt, für jedes Problem eine "nicogerechte" Lösung gefunden. Auf Hunde wie Nico muss man sich einlassen und bereit sein, von und mit ihnen zu lernen.

Seit kurzem sind er und Viviane fester Bestandteil meiner wunderbaren Donnerstagsgruppe. Sie sind ein echtes Dreamteam geworden und ihre Mitschüler begegnen ihnen mit großer Anerkennung.

Name:

Nico

Alter:

1 Jahr

Rasse:

Mischling

Ich lebe bei:

Viviane und Co.

Ich besuche die Hundeschule seit:

2020

Viviane schreibt über Nico:

Nach jahrelangen Argumentationen und Diskussionen von Seiten meiner Schwester und mir, stimmten unsere Eltern endlich zu. Wir bekamen einen Hund. Als unser Blick im Tierheim auf Nico fiel, waren wir alle hin und weg. Er sah so knuffig und verloren aus. Eine Mitarbeiterin erklärte uns, dass er am Nikolaustag ins Tierheim kam und somit gerettet wurde. Wir besuchten Nico mehrmals und bemerkten wie er langsam aufblühte. Im Januar dieses Jahres kam dann schließlich der Tag an dem wir ihn endlich mit nach Hause nehmen durften.

Für uns alle war die neue Situation ziemlich ungewohnt. Doch Nico hat uns als sein Rudel akzeptiert und in sein Herz geschlossen.

Nicht nur Nico, sondern auch ich habe mich seitdem verändert. Wir konnten zusammen über uns hinauswachsen. Es liegt noch viel vor uns aber das schaffen wir auch noch.

Ich bin so froh und dankbar, um die vielen Tipps und Tricks von Heike und meinen Freunden.

Nicos Highlight des Tages ist der Spaziergang mit seinen Freunden Lana, Boomer und Lucky. Er kann frei rumlaufen und mit den anderen toben. Auf seinen Namen hört er in diesen Momenten nicht so gerne und macht leider auch mal Abstecher zu anderen Hunden oder in den Wald. Er kann mit seinem Gebell, wenn er andere zum Spielen auffordern will, sowohl Mensch und Hund ganz schön auf die Nerven gehen.

Auf die Hundeschule freut er sich natürlich auch und bleibt von Mal zu Mal immer mehr bei der Sache

Nico kann:

  • Grundkommandos
  • Pfote geben
  • Dreh dich
  • Sich totstellen
  • Manchmal schön an der Leine gehen

Nico mag:

  • mit seinen Freunden spielen
  • über Wiesen rennen
  • Kuscheln
  • Schnüffelspiele
  • er liebt Hunde und Spielzeug hinterherlaufen und kaputtmachen

Nico mag überhaupt nicht:

  • Schüsse
  • Wasser
  • fremde Menschen
  • neue Situationen

Nicos beste Kumpel sind:

  • Lana, Boomer, Lucky

Oktober, November, Dezember: Abschiede

Diese drei Monate waren nicht nur familiär eine schwierige Zeit.
Auch in der Hundeschule galt es, Abschied zu nehmen von langjährigen Wegbegleitern. Dies liegt in der Natur der Sache, wenn man den Job schon so lange macht und doch schmerzt es immer wieder und man trauert mit den dazu gehörenden Herrchen oder Frauchen.

In Memoriam Barath

Barath - Bretonenmix

Barath verließ ihre Menschen viel zu früh. Sie kam mit ca fünf Monaten aus dem Tierschutz zu ihrer Familie und hat alle Herzen sofort erobert, auch in der Hundeschule. Barath war ein Energiebündel, hatte Spaß am Arbeiten, vor allem Apportieren liebte sie. Sie bildete mit Jenny ein wunderbares Team und es war immer eine Freude, den beiden zuzusehen.

Barath wurde nur fünf Jahre alt und wird uns in der Samstagsstunde sehr fehlen.

In Memoriam Rico

Rico - Harzer Fuchs
Rico war Papas Hund. Es war sein erster Tierschutzhund und er stand der Sache zunächst sehr skeptisch gegenüber.
Die Informationen, die wir über Rico bekamen, waren nicht sehr ermutigend: Er kam von einer ersten Vermittlung zurück, weil er angeblich ständig ausbüxte, andere Personen verbellte und Angst vor Männern hatte.
Bei der ersten Begegnung begrüßte Rico meinen Vater wie seinen besten Freund und ging ohne zu zögern mit ihm spazieren.
Er zog bereits am gleichen Tag ein und wurde Papas treuer Begleiter. Weggelaufen ist er nie, gebellt hat er selten und Männer fand er völlig in Ordnung.
Rico starb sechs Tage nach meinem Vater.
Beide werden schmerzlich vermisst.

In Memoriam Sunny

Sunny - Pastor Mallorquín

Sunny war einer meiner ersten Hunde des Monats; im Januar 2014 habe ich sie hier vorgestellt. In der Zwischenzeit ist sie vielen zwei- und vierbeinigen Schülern ans Herz gewachsen.

Am 15. März mussten wir von ihr Abschied nehmen. Ihre "Streberklasse" wird sie nie vergessen.

 

Die folgenden Zeilen, hat Patrizia für sie geschrieben:

Für Sunny
am Strand eines Meeres voller Tränen
sitze ich und sehe am Horizont den Regenbogen
über den Du nun schreites
solange mein Herz schlägt
ist es erfüllt von Deiner Liebe
und hört es auf zu schlagen
werden unsere Seelen wieder vereint
dieses Wissen schenkt mir Trost und Freude
in meiner tiefen Trauer
Dein Dich immer liebendes Frauchen



Ein besonderer Dank gilt der Hundeschule, welche Sunny ihre Ängste vor Menschen und ihre Aggressionen ihren Artgenossen gegenüber genommen hat.
Ebenso ein Dank an Patrik Dalheimer, bei dem sie ihr zweites Zuhause gefunden hat und an Oscar Gravius, Brigitte und Mona, welche Sunny als engste Freunde auserkoren hatte.

Für mich war Sunny eine herausragende Persönlichkeit.
Sie war ein aussergewöhnlich schöner, kluger und vor allem ein dankbarer Hund und ich bin stolz und ebenso dankbar, sie an meiner Seite gehabt zu haben.

Bemerkenswert ist, dass sie ein "schwer vermittelbarer" Hund war und schon 3 Monate im Frankfurter Tierheim rumsaß, bevor sie im Alter von 6 Jahren bei mir einzog. Und nun trauern so viele Menschen und Hundekumpels um sie, die sie alle in den letzten 7 Jahren für sich gewonnen hat.

In Memoriam Jerry

Jerry - Mischling

Jerry war Donnas allerbester vierbeiniger Kumpel. Die beiden waren etwa im gleichen Alter und kannten sich, seit Donna bei uns eingezogen war. Jerry ist leider im Januar viel zu früh nach kurzer schwerer Krankheit verstorben.

Jerry hat nie in seinem Leben eine Hundeschule oder einen Hundeplatz besucht - trotzdem war er einer der wohlerzogensten Hunde, die mir je begegnet sind. Eine Leine brauchte er nur selten, er lief niemals auf die Straße und wusste genau, wo er stehen bleiben und auf seine "Chefin" warten musste. Er konnte die Tüte mit den Sonntagsbrötchen vom Bäcker bis nach Hause tragen und war nach Laska der einzige Hund, der bei Donna auf der Couch liegen durfte. Jerry war häufig bei uns zu Gast, was Donna immer sehr freute - nicht nur weil sie bei seinem Frauchen ein paar Leckerli abstauben konnte, sondern weil sie Jerry wirklich gern hatte. Auch er war immer begeistert, wenn wir uns trafen und wedelte was das Zeug hielt, auch als er schon von der Krankheit geschwächt war.

Wir vermissen Jerry sehr. Er war ein ganz besonderer Hund und es war schön, dass wir ein Teil seines Lebens sein durften.

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